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Zeitungsbericht vom 07.03.08 Thema: Fussreflexzonen-Therapie

Zeitungsbericht vom 07.03.08 im Neutraublinger Anzeiger

Fußreflexzonen-Therapie

Was steckt dahinter?

 

Die Fußreflexzonentherapie ist ein Heilverfahren, bei dem durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird. Die Fußreflexzonentherapie ist mehr als eine "übliche" Fußmassage. Mit speziellen Griffen wird das Fußgewebe ohne Apparate oder andere Hilfsmittel behandelt und eine Fernwirkung auf Organe und Gewebe erzielt.

 

Geschichtliches:

Der amerikanische HNO-Arzt William Fitzgerald (1872-1942) entwickelte ein System: Er teilte den Körper in 10 senkrechte Zonen ein. Dieses Konzept und die von ihm entwickelte „Zonentherapie“ waren 1917 der Grundstein für die heutige Reflexzonen-Therapie. Später wurden diese Längszonen noch in jeweils drei Querzonen eingeteilt. Diese Einteilung ist auch heute noch Grundlage der Reflexzonen-Therapie. Seine Schülerin, die Krankenschwester und Masseurin  Eunice Ingham, befasste sich sehr intensiv in der Praxis damit. Wiederum deren Schülerin Hanne Marquardt aus Süddeutschland probierte das von Ingham übernommene Wissen an ihren Patienten aus. Sie erkannte sehr bald, dass das therapeutische Potential dieser Methode die Ebene der Gesundheitsvorsorge bei Weitem überschritt. Heute bildet sie in vielen Lehrstätten ( seit 1967- mit ihren zweijährigen Kursen für Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) ) ausschließlich Fachkräfte aus allen medizinisch-therapeutischen Berufen aus.

 

Reflexzonentherapie am Fuß schließt vieles ein, aber wenig aus.

 

Fußreflexzonen:

Die Füße reflektieren den Zustand des ganzen Menschen in verkleinerten Maßstab. 

Jedem Menschen sind Füße gegeben, damit er seinen ganz persönlichen Lebensweg gehen kann. Unsere Füße begleiten uns durch alle Lebenssituationen.

Wir können unsere Gefühle auch durch unsere Füße ausdrücken:

  • Eine frohe Erwartung zeigt sich durch einen beschwingten Schritt.
  • Zorn und Ärger verleihen wir Nachdruck durch energisches Aufstampfen.
  • Im zögernden Schritt kann Unentschlossenheit sichtbar werden.
  • Ungeduld lässt uns von einem Fuß auf den anderen treten.

Die Wertschätzung und Bedeutung unserer Füße lässt meist zu wünschen übrig, obwohl wir den ganzen Tag auf ihnen gehen und stehen. Deshalb sollten wir ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken.

Die Füße sind nicht nur über die Nervenleitbahnen, sondern zusätzlich über sogenannte Reflexbögen mit dem übrigen Körper verbunden. Das sind energetische Bahnen, dank derer die Füße in konstanter Wechselwirkung mit allen Organen stehen. Jedes Organ steht dabei mit einem bestimmten Bereich auf der Fußsohle - seiner sogenannten Reflexzone- in Kontakt. Wenn man die Reflexzonen durch Druckimpulse lockert und entspannt, werden die Impulse über Reflexbögen und Nervensysteme auch an die entsprechenden Organe weitergeleitet. Erreicht wird dadurch eine bessere Durchblutung der stimulierten Organe, und auch der Fluss innerhalb ihrer Lymphgefäße verbessert sich. So werden Schlacken und Giftstoffe schneller abtransportiert und das energetische Gleichgewicht wird wieder hergestellt.

Eine Reflexzone am Fuß ist ein Punkt, der einen direkten Zusammenhang hat mit einer Körper- oder Gewebestruktur, wie Organe, Muskulatur, Gelenke, Nerven, Bänder und Sehnen. Genaue Kenntnisse der Zonen, der physiologischen Zusammenhänge, aber auch fundiertes medizinisches Wissen des Therapeuten sind Voraussetzung für eine wirksame Behandlung.

 

Füße behandeln bedeutet „Wurzelpflege“

 

Fußreflexzonenmassage:

Mit einer speziellen Grifftechnik werden die Reflexzonen am Fuß behandelt.
Durch sorgfältiges Überprüfen sämtlicher Zonen, wird der Mensch in seiner Ganzheit erfasst. Der Therapeut passt den Behandlungsablauf und die Arbeitsintensität dem Zustand und der Reaktionslage des Patienten an. Während der Behandlung folgen passive auf aktive Phasen. Durch die Massage wird eine vermehrte Durchblutung der Füße und ihrer Reflexzonen erzielt. Auf reflektorischem Weg führt dies zu einer Verbesserung und Harmonisierung aller Organ- und Gewebefunktionen.
Die Wirkung der Reflexzonenmassage erstreckt sich sowohl auf den körperlichen als auch auf den seelisch-emotionalen Bereich. Außer den Symptomen wird bei der Behandlung vielmehr auch der Hintergrund der Erkrankung erfasst. Als eine sanfte und zugleich sehr wirksame Behandlungsmöglichkeit eignet sich die Reflexzonentherapie für Personen aller Altersstufen vom Säugling bis zum betagten Menschen. Die Berührung der Füße wird dem persönlichen Bedürfnis der Patienten angepasst und führt so zu einer sehr tiefgehenden Wirkung.

 

 

Gute Anwendungsbereiche (Indikationen) für Reflexzonentherapie:

  • Bewegungseinschränkungen, Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Muskuläre Verspannungen und Belastungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Zyklusstörungen oder andere hormonelle Dysfunktionen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus
  • Schlafstörungen, Spannungs- und Erschöpfungszustände
  • Anfälligkeit auf Infektionen, lymphatische Belastungen
  • Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis)
  • Stoffwechselstörungen und – schwächen
  • Kiefer oder Kiefergelenkprobleme
  • Chronische oder akute Belastungen der Stimmbänder
  • Narbenbehandlungen nach Operationen
  • Sterilität, Impotenz

Darüber hinaus kann durch die Fußreflexzonenmassage erzielt werden:

Während passive Muskeln aktiviert werden, vermindert sich überhöhte Spannung. Außerdem regt die Fußreflexzonenmassage das Immunsystem an. Da man mit der Fußreflexzonenmassage auch Punkte behandeln kann, deren Stimulierung das psychische Befinden beeinflussen kann, ermöglicht sie neben der Linderung körperlicher Leiden auch positive Einflussnahme auf seelische Probleme wie innere Konflikte und Ängste.

Die Anwendungsbereiche der Reflexzonenmassage am Fuß sind breit gefächert.

 

So wie die Füße dem Patienten gehören,

 so gehört ihm auch seine Krankheit.

 

Technik der Fußreflexzonenmassage

Nach einer kurzen Befragung durch den Therapeuten legt sich der Patient in Rückenlage auf eine Behandlungsliege. Der Therapeut beurteilt die Füße zuerst durch Ansehen (Beschaffenheit des Gewebes, Haut- oder Nagelauffälligkeiten), danach durch systematisches Betasten der Fußsohle. Welche Organe besonders belastet sind, erkennt der Therapeut an den Reaktionen des Patienten und am Tastbefund. Dabei kann es sein, dass einige Zonen als druckempfindliche oder schmerzhafte Stellen gespürt werden. Dieser Schmerz wird als Wegweiser für die Behandlung genutzt. Nun zeichnet er die kritischen Zonen auf eine Karte auf, die ihm bei den Folgebehandlungen als Gedächtnisstütze dient. Danach beginnt er mit der Massage der Fußsohle, wobei besonders die belasteten Reflexzonen behandelt werden.

 

Füße sind zum Gehen gedacht.

Wir selbst können entscheiden,

ob zum Hin-Gehen oder Weg-Gehen.

 

Die Therapie

Die Erstbehandlung dauert in der Regel 60 Minuten, die folgenden Behandlungen sind meistens etwas kürzer. Wichtig nach jeder Massage ist die Nachruhe, während der Patient 15 bis 30 Minuten ungestört liegen soll.

Die Behandlung der Fußreflexzonen ist eine längerfristig angelegte Behandlung. Um einen nachhaltigen Therapieerfolg zu erzielen sind in den meisten Fällen 6-8 Behandlungen –in einem Zeitraum von 3-4 Wochen- ausreichend.

Es werden nicht nur die akuten Probleme behandelt, sondern das Wohlbefinden insgesamt gefördert.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Fußreflexzonenmassage als Entspannung oder zur Vorsorge einzusetzen.

 

Wollen sie noch mehr über die Fußreflexzonenmassage wissen, dann im Internet unter:

www.podologie-neutraubling.de

 

Rund um die Füße –im medizinischen Bereich- dreht sich alles in der Praxis für Podologie von Beate Röhrl am Marktplatz 3 (BRK-Seniorenheim) in Neutraubling. Außer den Tätigkeiten in der Podologie und dem Wundmanagement wird nun ergänzend die Fußreflexzonen-Therapie nach Hanne Marquardt durchgeführt.

 

Es würde mich freuen, sie persönlich in meiner Praxis begrüßen zu dürfen um mit ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch zu führen. Termine können unter 09401-1084 vereinbart werden.

 

Mit den Füßen kann ich, so oft ich möchte,

„auf dem Laufenden“ sein.

 

Beate Röhrl

 -Podologin-